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Gemeinde Mellikon

Behördenanlass 2019

Die Gemeindemitarbeiter auf Firmenbesuch
(sko) Eigentlich heisst der Event „Behörden-, Kommissions- und Mitarbeiteranlass„. Im Zweijahresturnus lädt der Melliker Gemeinderat alle, welche in irgendeiner Form für die Gemeinde tätig sind, zu einem geselligen Abend mit feinem Nachtessen ein. In der Regel trifft man sich am Freitagabend um 17 Uhr. Dann folgt meist die Besichtigung eines dorfnahen Betriebes. Anschliessend wird ein Apéro serviert, bevor man zurück zum Mehrzweckgebäude geht oder fährt, wo ein opulentes Nachtessen auf die Ankömmlinge wartet.
Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. 25 Leute hatten sich für den Anlass angemeldet. Dieses Jahr ging die Reise etwas weiter, weshalb die ganze Gesellschaft mit drei Zivilschutzbussen nach Klingnau transportiert wurde, Ziel war die Firma Häfeli-Brügger. Sicher gelenkt wurden die Fahrzeuge von zwei aktiven Gemeinderäten und von einem Feuerwehroffizier. Jacques Fuchs hatte mit der Geschäftsleitung vereinbaren können, dass die Melliker, auch am Freitagabend, durch den Betrieb geführt wurden.
Geschäftsführer Walter Häfeli begrüsste die Gäste herzlich und erklärte gleich zu Beginn einiges über die Geschichte dieser bedeutenden Firma. Anschliessend stellte er die Betriebsleiter Daniel Hoffmann und Martin Kurt vor. Diese hatten es übernommen, die Melliker in zwei Gruppen durch die Anlagen zu führen und Fragen zu beantworten. Vorher aber, wurden alle mit Leuchtweste und Kopfhörer ausgestattet. Gerade letztere erwiesen sich als sehr praktisch. Der Gruppenführer konnte während des Gehens auf wichtige Dinge aufmerksam machen. Auch brauchte man nicht dauernd zu warten, bis alle immer in Hörweite zusammen standen.
Dass die Firma Häfeli-Brügger eine grosses Recyclingunternehmen ist, wussten alle. Trotzdem kamen manche aus dem Staunen fast nicht mehr heraus, beispielsweise beim Anblick der immensen Mengen von gepressten Kunststoffballen. Gerne wurde die Nachricht vernommen, dass sich die Kunststoffsammelsäcke zu etablieren beginnen.
Der Duft in der Luft verriet, dass sich die Gruppe der Compogas Anlage näherte. Aus Grüngut und Rüstabfällen wird zuerst Methangas und aus diesem schliesslich Strom gewonnen, über 1,2 Millionen Kilowatt im Jahr. Zurück bleibt schöner, braunschwarzer Kompost. Leider ist dieser stets mit Plastikteilchen durchsetzt, denn Haushalt und Küchenabfälle werden oft in Plastiksäcken in die Sammeltonnen geworfen, aus kompostierbaren, nota bene. Der gute Wille ist zwar da, aber leider wissen nur die Wenigsten, dass es Jahre dauert, bis so ein Säcklein zu Kompost geworden ist.
Nach etwas mehr als einer Stunde trafen die Gruppen wieder am Ausgangspunkt ein. Die Führungen waren sehr eindrücklich. Die beiden Herren verstehen es, in auch für Laien verständlichen Worten Prozesse und Arbeitsgänge zu erklären.
In der Zwischenzeit hatte Frau Ines Babic den von der Firma offerierten Apéro vorbereitet und lud in ihrer charmanten Art zur Teilnahme ein.
Jacques Fuchs bedankte sich im Namen aller Anwesenden bei Walter Häfeli für die Gastfreundschaft und für den lehrreichen Abend. Die anwesenden Melliker Gemeinderäte überreichten vor der Heimreise den vier Akteuren einen kleinen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus heimischem Schaffen.
Nach acht Uhr traf die gutgelaunte Gesellschaft wieder beim Mehrzweckgebäude ein. Man war ja auch noch zum Nachtessen eingeladen. In kürzester Zeit, während alle ihren Sitzplatz aussuchten, hatte Denise Spuhler schon das leckere Mahl vorbereitet. Es gab Spiessgrill. Das geht so: In der Mitte einer Feuerschale steht ein Rohr aus Metall, durchbohrt mit Dutzenden von Löchern. Drum herum ist die Schale mit glühender Holzkohle bestückt. Es ist Selbstbedienung. Beim Buffet darf sich jeder einen Spiess nehmen und mit den leckeren Sachen, welche auf grossen Platten bereit liegen, bestücken. Nun steckt man den Spiess in ein beliebiges Loch im Rohr und legt ihr mit der Hinterseite auf den Rand der Feuerschale. Nun mag er gemächlich brutzeln. Der Besitzer des Spiesses kann unterdessen gemütlich plaudern oder schon einen Salat zu sich nehmen. Da jeder Spiessgriff mit einem lustigen Emblem verziert ist, werden sie auch nicht verwechselt. Das Angebot der Sachen, mit denen die Spiesse bestückt werden konnten war vielseitig und reichhaltig. Egal ob man sich für Fleischzutaten oder eine Gemüsevariante entschied, lecker war es sowieso.
Auch das Dessertbuffet liess keine Wünsche offen. Mit dem nochmaligen Dank des Gemeindeammans Rolf Laube an alle Gemeindemitarbeiter und einem letzten Käfeli ging dieser gemütliche Anlass so nach und nach zu Ende.


 

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